Einige Straßen durchqueren Wüsten, aber jede bietet eine sehr unterschiedliche Erfahrung. Hier ist, was Reisende auf der Straße wirklich erwarten können.
Vereinigte Staaten – U.S. Route 50 (Nevada)
Die U.S. Route 50 durchquert kleine Gebirgszüge und trockene Becken, nicht endlosen Sand. Man fährt durch lange leere Täler und erreicht dann alle 100–150 km kleine Städte. Tankstellen sind begrenzt, aber vorhersagbar. Die Straße ist asphaltiert, gerade und leicht zu befahren. Erwarten Sie Stille, weiten Himmel und klassische amerikanische Straßenmotels.
Australien – Stuart Highway
Der Stuart Highway ist eine schnelle, asphaltierte Straße mit sehr langen Abschnitten ohne Serviceleistungen. Road Trains sind üblich. Die Hitze ist im Sommer intensiv, und Wildtiere überqueren oft nachts die Straße. Erwarten Sie rote Erde, flaches Land und starkes Sonnenlicht. Diese Straße fühlt sich abgelegen an, ist aber gut gepflegt.
Chile – Atacama-Wüsten-Straßen
Die Straßen in der Atacama-Wüste sind größtenteils asphaltiert und in gutem Zustand. Die Herausforderung liegt nicht im Fahren, sondern in der Höhe und Trockenheit. Man passiert Salzseen, Vulkanlandschaften und Bergbaugebiete. Die Tage sind hell und klar, die Nächte sind kalt. Serviceleistungen konzentrieren sich auf Städte wie San Pedro de Atacama.
Mongolei – Gobi-Wüsten-Pisten
In der Gobi-Wüste sind viele Routen Feldwege, keine echten Straßen. GPS ist oft nützlicher als Straßenschilder. Man kann stundenlang fahren, ohne ein Gebäude zu sehen. Erwarten Sie raue Oberflächen, Flussüberquerungen und plötzliche Wetterwechsel. Das ist selbstständiges Reisen.
Nordafrika – Sahara-Wüsten-Straßen
Sahara-Straßen sind in der Nähe von Städten und Oasen asphaltiert, besonders in Marokko und Tunesien. Zwischen ihnen kann der Verkehr sehr gering sein. Man fährt öfter über Kiesebenen als über Dünen. Erwarten Sie Militärkontrollpunkte, starke Hitze und lange gerade Abschnitte. Geführtes Reisen ist abseits der Hauptrouten üblich.