Die amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato – die von „The Times“ als eine Sängerin mit einer Stimme beschrieben wird, die „unvergleichlich ist“ und von „The New Yorker“ als „vielleicht die stärkste weibliche Sängerin ihrer Generation“ bezeichnet wird – tritt bei einem seltenen Konzert in Kopenhagen mit dem DR-Symphonieorchester auf, unter der Leitung des französischen Dirigenten Fabien Gabel.
Der Höhepunkt des Programms ist Hector Berlioz' dramatisches Stück „La mort de Cléopâtre“, ein intensives musisches Drama, das auf einem Text von Vielliard basiert. Das Werk begleitet Cleopatra in ihren letzten Momenten – von Trauer und Wut über den Verlust von Antony bis hin zu einer stolzen Entschlossenheit, den Tod gegenüber der römischen Demütigung zu wählen. Berlioz' lebendige Orchesterarbeit und psychologische Schärfe zeichnen ein unerbittliches Bild einer Herrscherin, die genauso unnachgiebig stirbt, wie sie gelebt hat.
Im Gegensatz dazu wenden Gustav Mahlers Rückert-Lieder den Blick nach innen, und bieten eine Reihe von fein ausgearbeiteten Liedern, die über Liebe, Verlust und Stille meditieren. Hier demonstriert DiDonato ihre außergewöhnliche Fähigkeit, Textliche Intimität mit vokaler Intensität zu verbinden.
Das Programm wird abgeschlossen von Richard Strauss' Rosenkavalier-Suite und Maurice Ravels Boléro, unter der Leitung von Fabien Gabel.